Dr. Hutter - Tätigkeitsschwerpunkte:
Implantologie & Zahnerhaltung
 
     
 

Implantate - Die Nachbehandlung

Eine Implantation ist eine Operation wie jede andere. Die Wunde kann nur heilen, wenn der Patient die betroffene Stelle nicht belastet. Moderne Implantatmaterialien verkürzen die Heilung, die neuen Zähne können schon früher belastet werden. Im Unterkiefer heilt die Wunde schneller, etwa in vier bis zwölf Wochen. Implantate im Oberkiefer brauchen doppelt so lange.

Der Patient muss sehr sorgfältig auf seine Mundhygiene achten. Die Besonderheit von Zahnimplantaten ist, dass sie im Knochen verwachsen sind und durch das Zahnfleisch hindurch in die Mundhöhle ragen. Genau an diesen Durchtrittstellen lauert die Gefahr.

Bei einer mangelhaften Mundhygiene wandern Bakterien am Metall des Implantats entlang und in den Knochen hinein. Im schlimmsten Fall entzündet sich das Zahnfleisch, die Entzündung greift auf den Kieferknochen über, das Implantat kann locker werden und herausfallen.

Der Zahnarzt sollte wenigstens halbjährlich eine Nachsorgeuntersuchung machen. Er überprüft, ob das Zahnfleisch entzündet ist und kontrolliert den Knochen, wenn nötig, durch ein Röntgenbild. Bei dieser Gelegenheit reinigt der Zahnarzt alle Bereiche im Mund, an die der Patient nicht herankommt und zieht gelockerte Schrauben an.

Rauchen schadet dem Kieferknochen und damit den Implantaten. Kommt noch schlechte Mundhygiene hinzu, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, ein Implantat zu verlieren, nach Aussagen einiger Wissenschaftler deutlich. Wer den Erfolg einer Implantation nicht gefährden will, sollte deshalb auf den Glimmstängel verzichten.

 
Weitere Themen:

Kostenlose Anforderung:

Schöne Zähne durch Bleaching: